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Die ersten Wochen nach dem Schlaganfall

Für Betroffene · 0 von 10 erledigt

Die Zeit nach dem Schlaganfall ist überwältigend. Diese Liste bringt Ordnung hinein: Schritt für Schritt, in sinnvoller Reihenfolge. Dein Fortschritt wird auf diesem Gerät gespeichert, du kannst also jederzeit zurückkommen.

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  1. Jedes größere Krankenhaus hat eine Sozialarbeiterin oder einen Sozialarbeiter. Sie helfen beim Reha-Antrag, bei der Entlassungsplanung und bei ersten Anträgen. Frag aktiv danach, das Gespräch kommt nicht immer von selbst.

  2. Die neurologische Reha direkt nach dem Krankenhaus ist entscheidend für die Erholung. Der Antrag läuft über die Pensionsversicherung (PVA) und wird meist vom Sozialdienst des Krankenhauses mit dir gestellt.

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  3. Der Krankenstand muss gemeldet werden, die genaue Diagnose musst du dabei nicht nennen. Lass dir die Krankenstandsbestätigung geben und kläre, wie lange die Entgeltfortzahlung läuft.

  4. Ohne Vollmacht bekommen Angehörige keine Auskunft von Versicherung und Behörden. Solange du selbst unterschreiben kannst, regle das früh. Infos gibt es bei Notariat, Erwachsenenschutzverein oder auf oesterreich.gv.at.

  5. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sind die Säulen der Reha. Lass dir die Verordnungen von der Ärztin oder dem Arzt ausstellen, am besten schon vor der Entlassung. Nicht abwarten: Therapieplätze haben Wartezeiten.

    Therapeutinnen und Therapeuten finden
  6. Nach der Akutphase braucht es eine laufende neurologische Betreuung: Medikamente, Risikofaktoren, Kontrollen. Termine früh vereinbaren, die Wartezeiten sind lang.

    Neurologinnen und Neurologen im Verzeichnis
  7. Das Pflegegeld wird bei der Pensionsversicherung beantragt und gilt ab Antragstellung. Je früher der Antrag, desto früher beginnt die Bearbeitung. Ein Pflegetagebuch vor der Begutachtung hilft, den echten Aufwand zu zeigen.

  8. Ein großer Teil der Folge-Schlaganfälle ist vermeidbar: Blutdruck, Medikamente, Bewegung, Rauchstopp. Besprich einen konkreten Plan und lerne die Warnzeichen.

    FAST-Test: Warnzeichen erkennen
  9. Kleine Helfer machen früh einen großen Unterschied, vom Duschhocker bis zum Einhand-Schneidebrett. Vieles wird bei ärztlicher Verordnung von der Kasse unterstützt.

    Geprüfte Hilfsmittel ansehen
  10. Andere Betroffene verstehen, was du gerade durchmachst. Selbsthilfegruppen gibt es vor Ort und online, auch für junge Betroffene.

    Selbsthilfegruppen in deiner Nähe

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