Elektronische Patientenakte: Neue Chancen für die Schlaganfall-Nachsorge in Deutschland
2025-10 | Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Was ist passiert?
Seit Oktober 2025 sind alle Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen. Für Schlaganfall-Betroffene bedeutet das: Befunde, Medikationspläne, Blutwerte und Reha-Berichte sind erstmals zentral und digital für alle behandelnden Ärztinnen und Ärzte zugänglich. Die ePA wird automatisch für alle gesetzlich Versicherten angelegt, sofern sie nicht aktiv widersprechen. Künftig sollen auch Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) ihre Daten direkt in die ePA einspeisen können.
Was bedeutet das für Betroffene?
Die ePA kann die oft fragmentierte Nachsorge nach einem Schlaganfall deutlich verbessern, da Neurologinnen, Hausärzte, Therapeutinnen und Apotheker erstmals auf dieselben Gesundheitsdaten zugreifen. Für Betroffene mit komplexen Medikationsplänen und regelmäßigen Kontrollen ist das ein großer Gewinn an Sicherheit und Effizienz.