Dysphagie nach Schlaganfall: Therapie der Schluckstörung
17 Therapeut:innen in Österreich mit Schwerpunkt Dysphagie
Dysphagie bezeichnet eine Schluckstörung. Sie ist eine sehr häufige Folge eines Schlaganfalls und kann jede Phase des Schluckvorgangs betreffen, von der oralen Vorbereitung bis zum Transport in den Magen. Die größte unmittelbare Gefahr ist die Aspiration: Speichel, Flüssigkeit oder Nahrung gelangen in die Atemwege statt in die Speiseröhre und können eine Aspirationspneumonie auslösen. Eine besondere Form ist die stille Aspiration, bei der kein Hustenreflex ausgelöst wird und die ohne gezielte Diagnostik unbemerkt bleiben kann.
Frühe Diagnostik und Therapie sind entscheidend, deshalb wird auf Stroke Units in der Regel ein standardisiertes Schluckscreening durchgeführt. Die weiterführende Behandlung liegt bei spezialisierten Logopäd:innen: dazu gehören Übungen zur Kräftigung der Schluckmuskulatur, Haltungs- und Schlucktechniken sowie, bei Bedarf, Empfehlungen zu Kostform und Konsistenz (Andicken von Flüssigkeiten, pürierte Speisen). Ziel ist eine sichere, möglichst genussvolle Ernährung im Alltag.
17 Therapeut:innen mit Schwerpunkt Dysphagie
Eva Ebner - Mobile Logopädie
Hof bei Salzburg, Salzburg
Isabella Walder - Logopädie
Salzburg, Salzburg
Jennifer Wohlfahrtstätter - Logopädie
Wörgl, Tirol
Lisa Faltin - Logopädie
Groß Gerungs, Niederösterreich
Lisa Gfrerer - Logopädie
Villach, Kärnten
Lisa Maureder - Praxis Birkengasse
Sankt Pölten, Niederösterreich
Logo@home - Judith Fromherz
Rottenegg, Oberösterreich
Logokollektiv
Wien, Wien
Logopädie Burg-Kaiser
St. Florian bei Linz, Oberösterreich
Logopädie Dornstauder
Wien, Wien
Logopädie Jobstmann
Lieboch, Steiermark
Logopädie KopfSache - Sarah Gaischek
Graz, Steiermark
Logopädie Magdalena Fritz
Gratwein-Straßengel, Steiermark
Logopädie Theresia Moser
Linz, Oberösterreich
Susanne Beham, MHPE - Logopädie
Thalheim bei Wels, Oberösterreich
Verena Ehlers - Logopädie
Zell am See, Salzburg
Viktoria Auer, MSc - Logopädie
Grimmenstein, Niederösterreich
Häufige Fragen
Woran erkennt man eine Dysphagie?
Typische Hinweise sind häufiges Verschlucken, Husten oder Räuspern beim Essen und Trinken, eine belegte oder gurgelnde Stimme nach dem Schlucken, längere Essenszeiten, ungewollter Gewichtsverlust und wiederkehrende Lungenentzündungen. Eine genaue Diagnostik erfolgt durch Logopäd:innen und HNO- oder Neurolog:innen, etwa per endoskopischer (FEES) oder radiologischer (VFSS) Schluckuntersuchung.
Warum ist frühe Therapie wichtig?
Eine unbehandelte Dysphagie erhöht das Risiko für Aspirationspneumonien, Mangelernährung und Dehydration. Gerade in den ersten Wochen nach dem Schlaganfall ist die neuronale Plastizität hoch, weshalb gezielte Schlucktherapie in dieser Phase besonders wirksam ist.
Werden Logopädiekosten übernommen?
Bei Kassenvertrag wird Logopädie nach ärztlicher Verordnung übernommen, bei Wahltherapie gibt es eine anteilige Rückerstattung. Mehr dazu unter Kassenvertrag und Wahltherapie.
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