Apoplex (Schlaganfall): Wegweiser für Österreich
Akutversorgung, Rehabilitation und Nachsorge nach einem Apoplex
Apoplex (auch Apoplexie) ist die ältere medizinische Bezeichnung für einen Schlaganfall. Der Begriff stammt aus dem Griechischen apoplēxia und bedeutet wörtlich „vom Schlag getroffen". In der modernen klinischen Sprache wird heute meist von Schlaganfall, Hirninfarkt oder Insult gesprochen. Inhaltlich meinen alle diese Wörter dasselbe: eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, die Nervenzellen schädigt und je nach betroffener Hirnregion zu Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Bewusstseinsstörungen führen kann.
Dieser Wegweiser bündelt alle Anlaufstellen für die Versorgung nach einem Apoplex in Österreich: von der Akutaufnahme an einer Stroke Unit über die stationäre und ambulante Rehabilitation bis zur Nachsorge bei niedergelassenen Neurolog:innen und Therapeut:innen.
Akutversorgung
Bei Verdacht auf einen Apoplex ist die Rettung über 144 sofort zu alarmieren. Patient:innen werden an einer Stroke Unit aufgenommen, einer spezialisierten Akutstation für Schlaganfälle.
Rehabilitation nach Apoplex
Die neurologische Rehabilitation beginnt in der Regel direkt im Anschluss an die Akutbehandlung und wird ambulant oder stationär fortgesetzt. Sie ist der zentrale Hebel für die Rückkehr in den Alltag.
Nachsorge und Alltag
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