Hirninfarkt: Wegweiser für Österreich
Akutversorgung, Rehabilitation und Nachsorge nach einem ischämischen Schlaganfall
Ein Hirninfarkt, medizinisch auch ischämischer Schlaganfall genannt, entsteht, wenn ein Blutgefäß im Gehirn verschlossen wird (zum Beispiel durch ein Blutgerinnsel) und dadurch eine Hirnregion nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist. Die betroffenen Nervenzellen sterben innerhalb weniger Minuten ab. Der Hirninfarkt ist die häufigste Form des Schlaganfalls. Die zweite, seltenere Form ist die Hirnblutung. Synonyme im Sprachgebrauch sind Schlaganfall, Apoplex, Insult und Hirnschlag.
Dieser Wegweiser bündelt alle Anlaufstellen in Österreich: Stroke Units für die Akutphase, Reha-Kliniken und Therapeut:innen für die Rehabilitation und niedergelassene Neurolog:innen für die Nachsorge.
Akutversorgung
Bei plötzlich auftretenden Sprach-, Seh- oder Bewegungsstörungen ist die Rettung über 144 sofort zu alarmieren. Die Behandlung an einer Stroke Unit ist darauf ausgerichtet, das verschlossene Gefäß möglichst rasch wieder zu öffnen.
Rehabilitation
Nachsorge und Alltag
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